b.a.r.f

biologisch argerechte Rohfütterung

(Beutetierprinzip)

 

Die Ernährung unserer Hunde liegt uns sehr am Herzen. Langsames Wachstum für unsere Welpen steht an erster Stelle., nur so ist eine optimale Entwicklung der Knochen- und Muskelstruktur gewährleistet. Wir füttern  seit über 12 Jahren B.a.r.f. nach dem Swanie Simon Prinzip und werden das auch so weiterführen. Alle Hunde sind hier auch ein wenig Trockenfutter gewöhnt, aber das nur als Leckerei oder Urlaubsverpflegung. Dosenfutter wird magentechnisch nicht gut vertragen und födert eher Blähungen. Fertige Fleischwürste hingegen funktionieren super und man hat auch nicht den Riesenberg an Dosenabfall.

 

Frischfleisch läßt sich viel besser individuell auf jeden einzelnen Hund zurechtmischen, ohne daß es Mangelerscheinungen oder Überversorgung gibt, wenn man es richtig macht.

 

Wir stehen Euch beim richtigen Futter gern helfend zur Seite und werden die Welpen möglichst an alles gewöhnen, damit Ihr zu Hause nicht überfordert seid.

 

Barf Anfänger sollten sich bitte zusätzlich einen Futterplan erstellen lassen, damit die ausgewogene Ernährung gewährleistet ist. Solltet Ihr von uns einen Bulliwelpen käuflich erwerben wollen, dann erkundigt Euch schon mal im Vorfeld nach einer/m unabhängigen Barfberater/in in Eurer Umgebung. Dann seit Ihr auf der sicheren Seite und macht nichts falsch.

 

Aber warum B.a.r.f.?

 

 Ein Welpe kennt nur die Muttermilch für die ersten Wochen. Die darin enthaltenen Vitamine  und Mineralien sind natürlichem Usprungs.  Dann wird langsam entwöhnt mit erstem Welpenbrei und dann folgt von uns feinstes Rindertatar.

 

Ein Welpe muß erstmal eine "orale Tolenranz" aufbauen, daß heißt, er muß ganz langsam an die normale Nahrung rangeführt werden.

Wir geben als aller erstes fettarmes Rindertatar ohne Zusätze. Dann, Stück für Stück, kommt mal gerieben Möhre dazu, geriebener Apfel usw.

 

In Fertigfutter sind künstliche Vitamine, Mineralstoffe, Hormone und Fette enthalten, mit denen der Welpenkörper völlig überfordert ist. Oft entstehen schon in dieser Zeit Autoimmunkrankheiten oder auch später schwerste Allergien.

 

Daher haben wir uns auch für unsere Welpen für B.a.r.f. nach Swanie Simon Prinzip entschieden.

 

 

Aber Vorsicht!!!

 

Eine sofortige komplette Umstellung auf Trockenfutter oder Dose im neuen Zuhause überfordert den Magen-/ Darmtrakt und kann sehr! schwerwiegende Folgen für den Hund haben. Manchmal erleidet der Hund durch eine komplette Umstellung  schwerste Koliken, welche als Folge auch einen  Darmverschluß oder teilweises Absterben von Darmabschnitten haben kann. Es besteht dabei akute Lebensgefahr!!! Wir bestehen daher darauf, die Ernährung komplett oder teilweise erstmal so weiterzuführen, das wird auch vertraglich so festgehalten.

 

Wir selber arbeiten hier vorort mit einer Tierheilpraktikerin zusammen, die uns mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Bei weißen Bull Terriern gibt es manchmal einen Zinkmangel, der sich an struppigen Fell, rötliche Flecken, Juckreiz und überempfindliches Reagieren bei Berührungen am Körper bemerkbar macht. Da hilft eine Kur mit Zinkpulver in Kapsel- oder Tablettenform und dieser Mangel wird behoben.

 

Wir haben mit folgenden Präparaten gute Erfahrung bei unseren weißen Bullis gemacht:

 

  • natura Vet Vit Allergan Kapseln
  • Inno Nature Zink Kapseln 10mg

Wir geben die Kapseln, weil wir Frischfleisch füttern und da manchmal nicht genug Zink vorhanden ist, welches die Tiere dann nicht in ausreichender Form aufschliessen und speichern können.

 

Es ist genetisch oft veranlagt, aber für die meisten Bullis kein Problem, wenn man Ihnen mit kurmäßigen Zinkpräparaten weiterhilft. Leider werden viele dieser Hunde beim Tierarzt nur auf Allergien getestet und bekommen dann Spezialfutter usw. usw., womit ihnen nicht geholfen ist. Ein Blutbild ist da unerläßlich.

 

Die Hunde können nicht ausreichend Zink aus der Nahrung speichern und das zeigt sich dann durch Hautprobleme.

 

Es gibt aber leider auch die schlimmste Form dieser Erkrankung, wenn der Hund gar kein Zink aufschliessen und speichern kann. Das sind die sogenannten "Zinker", die leider auch keine hohe Lebenserwartung haben. Da muß dann der Tierarzt weiterhelfen, daß kann man nicht mehr alleine behandeln.

 

Man kann aber heute schon durch Gentests viele Erkrankungen feststellen und schwer betroffene Tiere von der Zucht ausschliessen.  Aber auch hier gilt, Träger bestimmter Erkrankungen bleiben in der Zucht, damit die genetische Vielfalt erhalten bleibt und der Genpol nicht "totgezüchtet" wird.  Träger dürfen nur mit Nichtträgern verpaart werden.

 

 

Ideales Impfschema der Welpen und Junghunde:

 

  • 10.-12. Lebenswoche: Staupe + Hepatitis + Parvovirose
  • 14.-16. Lebenswoche: Staupe + Hepatitis + Parvovirose + Leptospirose
  • 18-20. Lebenswoche: Leptospirose
  • 6. Monat oder nach Abschluss des Zahnwechsels: Tollwut als Einzelimpfung
  • Bei Bedarf: alle 3 Jahre Tollwut nachimpfen
  • Titerbestimmung alle 2-3 Jahre

Mit diesem Impfschema sind die Hunde grundimmunisiert und müssen oft gar nicht mehr nachgeimpft werden. Eine Blutabnahme zur Titerbestimmung alle 2-3 Jahre ist völlig ausreichend. Sind genügend Titer vorhanden, benötigt der Hund keine erneute Impfung.

 

Leider müssen wir unsere Welpen nach den Regularien unseres Rasseverbandes zur Abnahme mit 8 Wochen :

  • 1x 5fach geimpft und
  • 3x entwurmt (4., 6. und 8. Woche)

haben.  Wir versuchen alles so schonend wie möglich für die Welpen zu gestalten.